Mittwoch, 27. Oktober 2010

Oy vey!


Nachdem ich nun mehrfach die FAZ-Seite "Ich schreibe wie" angewählt und diverse Text eingegeben haben, läßt sich die Wahrheit nicht mehr verbergen: Ich schreibe nicht wie Goethe, Schiller oder Wiglaf Droste, sondern wie Freud! Ausgerechnet wie dieser vertrocknete, miesepetrige Psykiater Freud!

Hat jemand ein bißchen Trost für mich?

Habe in einem leisen Anflug von Hoffnung an Zufall geglaubt und habe heute noch einen ganz neuen, ganz anderen Text eingegeben und wieder: Sigmund Freud (das Leben verpfuscht, die Karriere ruiniert)

Kommentare:

Johannes hat gesagt…

Oh Du Armer. In Freuds Fall würde ich empfehlen, mal einen Text von Freud reinzugeben. Mal sehen, wie der schreibt...

Anonym hat gesagt…

No, Freud hatte ja nicht nur einen Sex-Komplex, sondern war auch ein großer Leser (seine Privatbibliothek war immens) und noch größerer Raucher guter Zigarren (die semi-obligaten Hinweise auf phallische Objekte im oralen Kontext lassen wir jetzt einmal weg).

Unter diesen beiden Aspekten (Bücher und Zigarren) könnte ich - aber nur ad personam meam - einen Vergleich mit F. tolerieren.

Pompous Ass

spero hat gesagt…

Sieh's positiv, du hast anscheinend einen sehr kontinuierlichen, kontrollierten und gleichbleibenden Schreibtstil. Das hat aber sicher nichts mit einem analen Zwangscharakter zu tun... Sorry, den konnt ich mir nicht verneifen ;-)

Bei mir kam jedenfalls bei jedem Text wer anders raus.

Anonym hat gesagt…

Findet ihr Freud wirklich so schrecklich ? Ich finde ihn eigentlich einen ziemlich guten Stilisten, Totem und Tabu zum Beispiel liest sich wie Butter.