Sonntag, 11. Oktober 2009

Der Friedensnobelpreisträger zieht in die Schlacht


   Diese Ansprache muß man sich zweimal anhören, oder besser dreimal, um ihren Widersinn zu realisieren-
Ich danke der H.R.C. für die Einladung, hier heute abend zu sprechen. Ich danke für die Arbeit die Sie tun für die Millionen von Menschen die harte Arbeit leisten, und die sich aufopferungsvoll um ihre Familien sorgen,und die schwul, lesbisch, bisexuell und transgender sind. ... Ich bin hier mit einer einfachen Botschaft, ich bin hier mit Ihnen in Ihrem Kampf.
   Der HRC geht es keineswegs um die "Menschenrechte". Die HRC kämpft für die Rechte einer einflußreichen, wohlhabenden und privilegierten Minderheit. Ihre Anhänger sind vorwiegend kinderlose Doppelverdiener, Dinkies by nature. Sie besetzen Schaltstellen in Politik, Wirtschaft, Kultur. Niemand in diesem offenkundig wohlgekleideten und wohlsituierten Publikum hat irgendeinen Grund zur Klage. Die HRC besteht ausschließlich aus Schwulen, Lesben und Bisexuellen sie kämpft nicht für die Rechte des Menschen sondern ausschließlich für ihre eigenen Privilegien.
   In dieser Ansprache verspricht der Friedensnobelpreisträger die Eröffnung einer neuen Schlacht im amerikanischen "Culture war", nämlich die Beseitigung des Defense of Marriage Act, der die Ehe als Verbindung eines Mannes und einer Frau definiert.
   Was meint der Herr denn mit den "Familien" von Lesben Schwulen oder - besonders apart - Bisexuellen?

Kommentare:

Stanislaus hat gesagt…

Hab's heute Morgen im Radio gehört, als ich noch im Bett lag. Klang wie die perfekte Antwort auf die Ereignisse von Freitag.

spero hat gesagt…

Was H.R.C. anbelangt: die Linke war schon immer sehr clever und erfolgreich darin, Eigeninteressen als gesellschaftliche Interessen zu deklarieren und somit einen moralischen Bonusstatus zu ergattern, den man so schnell nicht wieder aufguibt.