Mittwoch, 2. Juni 2010

Ja, ja, der "friedliche Protest"



Möglicherweise wird der Vorfall auf dem Meer vor Gaza das Verhältnis von Christentum, Judentum und Islam ebenso nachhaltig beeinflußen, wie der 2. Juni 1967 heute vor 43 Jahren die deutsche Gesellschaft beeinflußt hat. Deshalb berichte ich auch auf diesem Blog, der dem Verhältnis von Gott und der Welt gewidmet ist.

Heute wissen wir, daß der Mörder von Benno Ohnesorge ein deutscher Kommunist, ein Agent der DDR-Stasi war. Der Vorfall vor GAZA war eine islamistisch-linksradikale Provokation, die von deutschen Kommunisten,unter anderem dem kommunistischen und notorisch "antizionistischen" Abgeordneten Norman Paech propagandistisch und organisatorisch vorbereitet wurde. Damals, 1967, schlachtete die DDR den Vorfall propagandistisch aus, obwohl die Kader der Stasi wissen konnten, daß einer der ihren der Mörder war.

Die Provokation von Gaza sollte leichter zu entlarven sein. Nur scheint mir die politische Verblödung heute deutlich größer, die Stimmen in der deutschen Presse, die die Provokation, die offensichtlich gestellte Falle als solche erkennen, sind kaum zu vernehmen.

Daß liebe Linkskatholiken bei dieser mörderischen Aktion mitmischen mußten (gemeint ist Pax Christi) zeigt, daß in dieser Szene offenbar nicht nur die theologische, sondern auch die politische Verblödung einen kaum mehr zu unterbietbaren Tiefpunkt errreicht hat.

Kommentare:

tradi.nl hat gesagt…

Prima Kommentar!
Bei Stanislaus habe ich mich ausfuehrlicher zum Thema geaeussert.

Klaus Fischer hat gesagt…

Lieber Johannes
ist so etwas möglich, dass sich fast die ganze katholische Blogszene, die ich eigentlich sehr schätze, zum Sprachrohr des zionistischen Verbrecherregimes machen lässt! Unglaublich! Auf diesem Pfad werdet Ihr noch allerhand abscheuliche Verbrechen irgendwie verteidigen müssen und Ihr werdet sehen, dass Ihr dabei immer einsamer werdet. Wie weit werdet Ihr damit gehen wollen?
Da ist schon der nächste Schatten in Sicht, der sich über die Kirche legen wird, falls Eure Meinung repräsentativ für sie sein sollte.
Ich frage mich nur, woher soviel Blindheit bei sonst so intelligenten Leuten rührt? Hat es mit der Bibel zu tun, dem alten Testament und dem dort erwähnten auserwählten Volk? Dann wäre ein Heilmittel dagegen das Buch des israelischen Wissenschaftlers Schlomo Sand "Die Erfindung einer Nation"; hilfreich wären in Eurem Fall auch die unzähligen Blogs von ehemaligen Juden, die zu Christus gefunden haben (z.B. israelshamir.net) und die nicht genug vor dem zionistischen Ungeheuer warnen können und dazu auch besonders befugt sind.
Nichts für ungut Johannes, weil ich eine ganz ähnliche Biografie habe wie Du, war mir Dein Blog in der letzten Zeit sehr wichtig. Du lässt mich zurück mit einigen zerstörten Illusionen; die Kriegsvorbereitungen gegen den Iran laufen auf Hochtouren und ich kann mir schon jetzt lebhaft vorstellen, dass im Ernstfall dann Eure Blogs zu Feindesgebiet verkommen werden.
Mit traurigen Grüssen
Klaus Fischer
Klaus Fischer

Johannes hat gesagt…

Lieber Klaus,

es gibt da ein paar persönliche Erlebnisse, die mich dazu gebracht haben, dem israelischen Staat - und nicht etwa nur die Juden - zu verteidigen. Zunächst sollte uns allen klar sein, daß das Heil von den Juden kommt. Daß die historische Rolle des jüdischen Volkes nicht mit der Hervorbringung des Heilands endet, sonder daß wir immer auf dieses Volk schauen müssen, denn das Schicksal dieses Volkes ist auch unser Schicksal.

Aber zu den persönlichen Gründen. Ich habe es erlebt, daß sich die radikale Linke der 60er Jahre im Laufe eines jahrelangen Prozesses zur antizionistischen Linken entwickelt hat. Eines Tages standen wir Seite an Seite mit palästinensischen Terroristen, eines Tages hörten wir, daß einige "von uns" im Auftrag einer palästinensischen Terrororganisation ein Flugzeug entführt hatten, um dann auftragsgemäß Juden und Nichtjuden zu selektieren. Unter den Todesopfern dieser Entführung war unter anderem eine Jüdin, die Auschwitz überlebt hatte, die noch die eingebrannte Nummer auf dem Unterarm trug. Die Entführung wurde duch ein Kommando der israelischen Armee beendet, das deutsche Kommando starb, aber auch ein Bruder des heutigen israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu.
Für einen dieser Terroristen, Bonifatius Böse versäume ich nie, ein Gebet zu sprechen, und eine Kerze zu opfern, wenn ich an einer bestimmten Kirche vorbeikomme. Soweit zu den "persönlichen Gründen". Aber diese Aktion war nicht friedlich und sie hatte keine friedlichen Ziele. Es ging nicht darum Hilfsgüter nach Gaza zu brinen, dafür hätte es andere Wege gegeben, Es ging darum, die Blockade zu brechen, damit die Hams im Gaza Streifen weiter schalten und walten, damit sie weiter bomen und töten kann. Daß das Idioten wie bischof Algermissen nicht verstehen, treibt mich zum Wahnsinn.

Johannes hat gesagt…

Entschuldigt bitte die Schreibfehler.

Alipius hat gesagt…

Hast Du das hier schon gesehen?

http://www.youtube.com/watch?v=FOGG_osOoVg